Porsche wird in Hamburg zum eigenen Händler

15. Dezember 2010


Porsche Deutschland will Anfang kommenden Jahres in Hamburg zwei Handels- und Servicebetriebe der Marke vom bisherigen Eigentümer Raffay erwerben und selbst Handel treiben. Damit soll der Kontakt des Sportwagenbauers mit seinen Kunden in der Hansemetropole intensiviert und der strategisch wichtige Vertriebsstandort gestärkt werden.

Mit dem Kauf der Porsche-Zentren in der Eiffestraße und an der Automeile Nedderfeld von der Raffay-Gruppe ändert sich für die 117 Mitarbeiter nichts. Sie würden alle vom neuen Eigentümer übernommen, berichtet die „Automobilwoche“. Zum finanziellen Umfang des geplanten Geschäfts wurden keine Angaben gemacht. Jetzt ist es am Bundeskartellamt, diesem Deal grünes Licht zu geben.

Mit der Übernahme der Handelshäuser in Hamburg führt der Autobauer nach eigenen Zentren in Berlin und Stuttgart in drei Metropolen insgesamt fünf Häuser in Eigenregie. „Wir haben in den Standorten Stuttgart und Berlin bewiesen, dass unser Engagement auf Handelsebene unsere Retail-Kompetenz fördert und dann mit überdurchschnittlichem Wachstum einhergeht“, zitiert die „Automobilwoche“ den Chef von Porsche Deutschland, Klaus Zellmer. Grundsätzlich setze man aber auch künftig auf „das freie Unternehmertum im Automobilhandel“, zerstreut Zellmer Überlegungen auf eine Erweiterung dieser Strategie, denn insgesamt werden Fahrzeuge der Marke in insgesamt 86 deutschen Porsche-Zentren angeboten. (Auto-Reporter.NET/arie)

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