Post für die Kanzlerin: „Kfz-Gewerbe fit für E-Mobilität“

22. Dezember 2010


Dass das Kfz-Gewerbe seine Hausaufgaben in Sachen E-Mobilität bereits gemacht hat, bringen Präsident Robert Rademacher und Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk vom Deutschen Kfz-Gewerbe (ZDK) in einem gemeinsamen Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Ausdruck. Sie legen dar, dass die 38. 000 Autohäuser und Werkstätten mit rund 450. 000 Mitarbeitern schon heute für die Herausforderungen der Elektromobilität gewappnet seien. Anlass für das Schreiben war, dass die Bundeskanzlerin auf der Vollversammlung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) am 3. Dezember 2010 in Bayreuth einen entsprechenden Appell an das Kfz-Handwerk richtete.

Bereits durch das neue Berufsbild des Kfz-Mechatronikers, das der ZDK im Jahr 2003 konzipierte, seien die Weichen in der beruflichen Qualifikation neu gestellt worden – auch und gerade im Hinblick auf alternative Antriebskonzepte wie den Elektroantrieb, heißt es in dem Schreiben.

Die dem ZDK angeschlossene Akademie (TAK) schule Mitarbeiter des Kfz-Gewerbes im gefahrlosen Umgang mit Hochvoltsystemen von Elektrofahrzeugen. Der Lehrgang wurde zusammen mit der zuständigen Berufsgenossenschaft entwickelt. Schon heute befassten sich die Kfz-Betriebe mit Tausenden Hybridfahrzeugen, deren von Hochvoltsystemen geprägte Technik sogar anspruchsvoller sei als die rein batteriebetriebener Fahrzeuge.

Der ZDK befasst sich bereits seit einiger Zeit intensiv mit dem Thema und wirkt in zwei Arbeitsgruppen der Plattform Elektromobilität aktiv mit.(Auto-Reporter.NET/wr)

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