Reifen Kontrolle: Bei 200 Fahrzeugen war die Profiltiefe in Ordnung

24. Oktober 2013


Bridgestone jetzt jetzt einen kostenlose Reifen-Sicherheits-Checks angeboten. Bei den Reifen der überprüften Autos in Frankfurt und Bad Homburg wurde die gesetzliche Mindestprofiltiefe erfreulicher Weise in keinem Fall unterschritten. Hinsichtlich des korrekten Reifenluftdrucks mussten die Bridgestone Experten jedoch feststellen, dass dieser Aspekt leider von vielen Fahrzeughaltern vernachlässigt wird: 43,4% der kontrollierten Autos waren mit zu niedrigem Luftdruck unterwegs. Dieses Ergebnis deckt sich mit den Erkenntnissen, die Bridgestone aus seinen bereits das achte Jahr in Folge durchgeführten, kostenlosen Reifenchecks gewonnen hat. Bei insgesamt 28.000 europaweit kontrollierten Fahrzeugen wiesen tatsächlich 78% einen zu geringen Reifendruck auf. Bei einem Viertel lag zudem das Reifenprofil unter dem gesetzlichen Grenzwert. Diese alarmierenden Zahlen sind noch beunruhigender, weil sie eine Steigerung von ca. 25% gegenüber 2011 darstellen. Der wahrscheinlichste Grund für diese Zunahme ist die Wirtschaftskrise, die steigenden Benzinpreise und eine rückläufige Kaufkraft. Trotzdem warnt Bridgestone erneut vor den Risiken eines zu geringen Reifendrucks und/oder abgefahrener Reifen, da beide Faktoren die Sicherheit auf der Straße beeinträchtigen: Stabilität und Lenkreaktion nehmen auf diese Weise ab und der Bremsweg verlängert sich. Autofahrern sollte immer bewusst sein, dass die Reifen den einzigen Kontakt des Autos zur Straße darstellen – dabei entspricht die Aufstandsfläche der Reifen lediglich der Größe von vier Postkarten.Eine geringere Reifenwartung führt im Laufe der Zeit häufig zu mehr Kosten. Reifen mit zu niedrigem Druck verschleißen nicht nur schneller, sondern sind auch der Grund für schätzungsweise 3,9 Milliarden Liter Benzin, die verschwendet werden, und 9,2 Millionen Tonnen unnötiger CO2-Emissionen im Jahr. Dadurch entstehend höhere Kosten für die Autofahrer und die Gesellschaft insgesamt.Bridgestone empfiehlt den Autofahrern daher dringend, ihre Reifen regelmäßig zu prüfen – idealerweise einmal im Monat – , den korrekten Reifendruck sicher zu stellen und abgefahrene oder beschädigte Reifen zu wechseln, bevor sie zum Problem werden.Ein wichtiger Sicherheitsaspekt ist zudem gerade jetzt zum Beginn der kalten Jahreszeit der Wechsel auf Winterreifen. Was viele Autofahrer nicht wissen: Bereits bei kalten Temperaturen und nicht erst beim ersten Schneefall bieten Sommerreifen keine ausreichende Sicherheit mehr. Ihre Gummimischung wird hart und verliert dadurch an Straßenhaftung. Dabei gilt im Prinzip immer noch die alte Faustregel: von Oktober bis Ostern sollte das Fahrzeug mit Winterreifen ausgestattet sein. Als Anhaltspunkt eignet sich auch der Termin, wenn die Uhren auf die Winterzeit umgestellt werden. (Auto-Reporter.NET)

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