Reiner Braun – Held der Straße des Monats Januar

21. Januar 2015

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Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Landstraße und noch keine Rettungskräfte vor Ort - in dieser Situation hat Reiner Braun am 16. Oktober 2014 vorbildlich reagiert. Auf dem Weg von Düren nach Monschau bemerkte der 48-Jährige Trümmer auf der Straße und hielt sofort an der Unglückstelle an. Dann versorgte er eine verletzte Frau in ihrem stark beschädigten Auto bis zum Eintreffen des Notarztes. Für sein engagiertes Handeln haben Goodyear und der Automobilclub von Deutschland (AvD) Reiner Braun nun zum „Held der Straße" des Monats Januar gekürt.

Es ist ein Donnerstagnachmittag Mitte Oktober und Reiner Braun ist auf dem Weg zurück nach Monschau. An der Einmündung der B 399 zur L 24 ist seine Sicht durch einen Lkw vor ihm zwar eingeschränkt, doch Trümmer und Wrackteile auf der Fahrbahn weisen auf einen größeren Verkehrsunfall hin. Der gelernte Mechaniker stellt umgehend sein Auto ab, um nachzusehen, ob jemand verletzt ist und Hilfe benötigt. Für den ausgebildeten Rettungssanitäter eine Selbstverständlichkeit: „Sobald man an einer Unfallstelle eintrifft, ist es einfach wichtig zu reagieren. Das bedeutet anzuhalten, die Stelle abzusichern, Hilfe zu verständigen und wenn möglich direkt zu helfen. Dabei sollte man stets darauf achten, sich selbst nicht in Gefahr zu bringen. Ich denke, das Wichtigste ist, zu informieren. Gerade wenn Personen verletzt sind, sollte man umgehend den Notruf absetzen."

An der Unglücksstelle sieht der 48-Jährige, dass zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen sind. Im kleineren der beiden Pkw sitzt noch eine Frau, offensichtlich verletzt. Die Tür des stark verformten Autos lässt sich leicht öffnen, so dass sich der Ersthelfer ein Bild über die Lage im Inneren verschaffen kann. Anhand der Schäden am Wagen und seiner medizinischen Erfahrungen vermutet Reiner Braun sehr starke Verletzungen, die sich beim Check der Vitalfunktionen bestätigen. Die Fahrerin ist ansprechbar, hat sich jedoch in Folge des Unfalls zahlreiche Wunden zugezogen. Diese Informationen leitet Reiner Braun umgehend an die Leitstelle weiter, bevor er die Verletzte versorgt. Als die Frau erwähnt, dass sie gerade auf dem Weg zum Kindergarten war, kümmert sich der Monschauer auch darum und organisiert die Abholung des Kindes. Nach dem Eintreffen der Rettungskräfte hilft er, der Verletzten eine Halskrause anzulegen und überzeugt die Feuerwehr, auf den Notarzt zu warten. Denn die Frau ist zu schwach, um ohne Trage aus ihrem Wagen befreit zu werden. Nach einer Stabilisierung im Rettungswagen wird die schwer verletzte Frau schließlich mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. (dpp-AutoReporter)

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