Renault-Gruppe gründet Joint Venture im Iran

7. August 2017

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Die Renault-Gruppe kündigt die Unterzeichnung eines
Joint-Venture-Vertrages an; mit beteiligt sind der Renault-Importeur
Negin Holding und das 1967 von Schah Mohammad Reza Pahlewi (1919 -
1980) gegründete, staatsnahe Industriekonglomerat IDRO (Industrial
Development & Renovation Organisation). Die Franzosen haben seit
2003 im Iran rund 500.000 Autos abgesetzt.

 

Renault wird Mehrheitsgesellschafter des JV unter Kontrolle der
beiden Partner; später soll es ein Ingenieurs- und Einkaufsressort
geben, um die Entwicklung lokaler Zulieferer zu fördern. Rund 20
Kilometer von der Hauptstadt Teheran entfernt wird in Saveh ein
eigenes Produktionswerk mit einer anfänglichen Produktionsvolumen
von 150.000 Fahrzeugen pro Jahr entstehen, das die bereits
vorhandenen Sandero-Kapazitäten von 200.000 Autos/Jahr ergänzt. Die
ersten Renault-Fahrzeuge aus Saveh werden ein Clio mit Stufenheck und
der (bei uns als Dacia-SUV bekannter) Duster sein. Im ersten Halbjahr
2017 hatte sich der Renault-Umsatz im Iran im Vergleich zum Vorjahr
um insgesamt 68.365 Fahrzeuge erhöht bei einem Marktanteil von fast
zehn Prozent.

 

Thierry Bollore, Mitglied des Groupe Renault Executive Committee
sagt: „ In einem schnell wachsenden iranischen Markt war es
wichtig, Anlagen, Ingenieurskills und Einkauf zu implementieren.
Dieses Joint Venture wird eine Beschleunigung unseres Wachstums in
diesem Land ermöglichen."

 

„Die JV-Unterzeichnung eröffnet neue Perspektiven in einem für
2020 auf zwei Millionen Fahrzeuge projizierten Markts." ergänzt
Stefan Müller, Mitglied des Groupe Renault Executive Committee.
(dpp-AutoReporter/wpr)

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