Renault und Nissan: Wachstum in den Schwellenländern

29. März 2014

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In den 15 Jahren ihres Bestehens erlebte die Renault-Nissan Allianz ein rasantes Ansteigen der Bedeutung der wachstumsstarken Schwellenländer. Im Gründungsjahr 1999 ging nur rund ein Prozent des Gesamtabsatzes in die sogenannten BRIC-Staaten: Brasilien, Russland, Indien und China. 2013 machten allein diese vier Länder über 30 Prozent der gesamten Allianz­verkäufe aus.

Um die Präsenz in den Schwellenmärkten weiter zu festigen, legten die Allianzpartner 2013 einen modularen Baukasten speziell für die Wachstumsmärkte auf, der höchste Flexibilität in der Fertigung ermöglicht. Das System besteht aus den fünf Modulen Motorraum, Fahrgastzelle mit Cockpit, vorderer Unterboden, hinterer Unterboden sowie der Elektrik- und Elektronikarchitektur. Die kompatiblen Module ermöglichen bei hoher Kosteneffizienz hunderte von Konfigurationen, ohne den individuellen Marken- und Fahrzeugcharakter einzuschränken.

Die französisch-japanische Allianz darf außerdem als Vorreiter bei der Elektromobilität gelten. Von Dezember 2010 bis Ende 2013 verkaufte sie 134.000 Elektrofahrzeuge und damit mehr als alle anderen großen Automobilhersteller zusammen.

Durch Kooperationen mit Daimler und Mitsubishi sowie Partnerschaften mit der russischen AVTOVAZ, der indischen Ashok Leyland und Dongfeng Motor aus China stärkt die Allianz zusätzlich ihre Topposition. Mit AVTOVAZ und der Dongfeng Nissan Passenger Vehicle Company, einem Joint Venture von Nissan mit Dongfeng Motor, beschäftigt die Renault-Nissan Allianz aktuell rund 450.000 Mitarbeiter. (dpp-AutoReporter/ wpr)

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