Sehen und gesehen werden

27. August 2013


Der Herbst – das sind goldene Tage voller Sonnenschein, bunter Blätter, Eicheln, Kastanien und Wind zum Drachensteigen. Doch leider hat die dritte Jahreszeit auch eine Kehrseite: Es wird früh dunkel und kalt; Sprühregen und Bodenfrost sind an der Tagesordnung. Diese Wetterverhältnisse stellen gerade für Autofahrer eine ernst zu nehmende Gefahr dar. Hinzu kommt ein weiteres Problem: Bei Tagesanbruch und in der Abenddämmerung, zu der Zeit also, in der der Berufsverkehr am stärksten ist, behindern oft Nebelschleier die freie Sicht. Das erhöht deutlich die Unfallgefahr, warnen die Verkehrssicherheits-Experten. Daher heißt das Motto: Aufmerksamkeit rauf, Tempo runter, Abstand halten und – vor allem – Licht an. Die normalen Scheinwerfer sollten schon bei geringfügig schlechter Sicht eingeschaltet werden; die Nebelschlussleuchten dagegen dürfen erst bei einer Sichtweite von weniger als 50 Metern zum Einsatz kommen. Sind diese eingeschaltet, darf ein Tempo von 50 km/h nicht überschritten werden. Verschlechtert sich die Sicht noch mehr, ist auch die Geschwindigkeit weiter zu drosseln. Als Orientierungshilfe dienen die Pfosten am Straßenrand, da sie in einem Abstand von 50 Metern aufgestellt sind. Weiterhin empfiehlt es sich, regelmäßig die Scheibenwischer zu betätigen, um die mit Nebel einhergehenden Kondenswassertröpfchen auf der Scheibe zu entfernen. Denn wer gut sieht und gut gesehen wird, kommt auch durch Nebel sicher und unfallfrei ans Ziel. Aber bitte nicht vergessen: nach dem Nebel die Nebelschlussleuchte wieder aus zu schalten. (Auto-Reporter.NET)

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