Sieben Mini ALL4 Racing starten bei der Rallye Marokko

4. Oktober 2014

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Die BMW-Marke Mini und das Monster Energy X-raid Team stehen vor der vorletzten großen Herausforderung des Jahres im FIA-Weltcup für Cross-Country-Rallyes: Die Oilybia Rallye Marokko (4. - 9. Oktober 2014). Es ist gleichzeitig der letzte große Test vor der legendären Rallye Dakar, die im Januar 2015 in Südamerika ausgetragen wird.

Joan „Nani" Roma (ES), Sieger der Rallye Dakar 2015, wird in Marokko wieder im Mini ALL4 Racing sitzen, neben ihm Co-Pilot Michel Perin (FR). Roma hat in diesem Jahr zwei Rallyes gewonnen: Sein Heimspiel, die spanische Baja Aragón und in Peru die Desafío Inca, die allerdings nicht zum Weltcup zählt. X-raid setzt in Marokko sechs weitere Mini ALL4 Racing Fahrzeuge ein, am Steuer unter anderem auch Orlando Terranova und Co-Pilot Rolando Graue (beide AR).

Die Russen Vladimir Vasilyev/Konstantin Zhiltsov führen weiterhin die Gesamtwertung im Weltcup an. Sie liegen derzeit mit 192 Punkten vor dem Katarer Nasser Al-Attiyah (136 Punkte). Vasilyev ist entschlossen, seine Gesamtführung bei noch zwei zu fahrenden Rallyes weiter auszubauen: „Der Mini ist ein sehr schnelles und zuverlässiges Auto, vor allem in der Wüste. Ich bin für die Rallye in Nordafrika sehr optimistisch."

Die Rallye Marokko, die in diesem Jahr rund um die Städte Erfoud, Zagora und die Hauptstadt Marrakesch ausgetragen wird, ist eine der härtesten aber auch eine der landschaftlich reizvollsten Rallyes weltweit. Sie wurde erstmalig 1934 ausgetragen und war bis 1988 fast dauerhaft Teil des Rallye-Kalenders. 2013 kehrte sie zurück in den Rennkalender und steigt in diesem Jahr zum 25. Mal. Die Rallye ist geprägt von langen Wüsten-Prüfungen mit hohen Dünen und sehr feinem Sand. Zudem gibt es einige anspruchsvolle Prüfungen auf schmalen Straßen im Atlas-Gebirge. Es gibt viele Gemeinsamkeiten mit der Rallye Dakar, weshalb die Marokko-Rallye eine perfekte Möglichkeit für Fahrer und Ingenieure bietet, sich intensiv auf die härteste Marathon-Rallye im neuen Jahr vorzubereiten. Die Teilnehmer werden an insgesamt sechs Tagen 1991 Kilometer zurücklegen, 1441 davon gegen die Uhr. (dpp-AutoReporter/wpr)

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