Silvretta E-Auto Rallye: Mitsubishi i-MiEV fuhr auf Platz 2

13. Juli 2010

Auch Mitsubishi war mit seinem i-MiEV dabei, als am vergangenen Wochenende (9. bis 11. Juli) im Rahmen der 13. Silvretta Classic erstmals eine Sonderklasse mit E-Autos unter Rallyebedingungen an den Start ging, und fuhr auf den zweiten Platz. 25 Elektrofahrzeuge von Herstellern aus der ganzen Welt gingen im österreichischen Vorarlberg auf die Tour. Pilotiert wurde der Mitsubishi i-MiEV, das erste in Serie gefertigte Elektroautomobil, von Toru Hashimoto, Entwicklungschef von Mitsubishi Motors Europa, und Helmut Bauer, Kommunikationschef des japanischen Herstellers in Deutschland.

Die 25 E-Automobile hatten auf der Gebirgsstrecke im Montafon 160 Kilometer mit einem Höhenunterschied von bis zu 2.500 Metern an drei Tagen zu bewältigen. Wie die Silvretta Classic ist auch die Elektro-Auto Rallye als Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitsprüfung konzipiert. So kommt es auf Hundertstelsekunden an. Je geringer die Abweichung von den Sollzeiten der Präzisionsprüfung, desto weniger Strafpunkte für das Team.

Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad absolvierte der Mitsubishi i-MiEV die Strecke problemlos und verfügte nach Zielankunft noch über ausreichend Akkukapazität. Für Toru Hashimoto ein Beleg dafür, dass der i-MiEV „absolut alltagstauglich ist und sein Elektroantrieb nicht nur umweltfreundlich, sondern sogar für einen Rallyeeinsatz im Hochgebirge eingesetzt werden kann.“

Der 1.080 Kilogramm leichte Mitsubishi ist mit einem permanent-magnetisiertem Synchronmotor ausgestattet, der 47 kW/64 PS leistet. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h. Für die Ladung der Lithium-Ionen Batterien kommt das Fahrzeug an eine haushaltsübliche Steckdose; eine Schnellladung der Batterien bei entsprechender Infrastruktur ist in knapp 25 Minuten möglich. (auto-reporter.net/sr)

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