Skoda Auto will Verkäufe bis 2018 mindestens verdoppeln

14. Januar 2011


Skoda Auto hat 2010 mehr Autos verkauft als je zuvor und in wichtigen Absatzmärkten neue Rekorde bei Marktanteil und Auslieferungen erzielt. Mit 762.600 (2009: 684.200) weltweit verkauften Fahrzeugen knackte der tschechische Hersteller zum ersten Mal die Dreiviertel-Millionen-Marke und legte gegenüber dem Vorjahr um 11,5 Prozent zu. Meistverkauftes Modell war einmal mehr der Octavia. Hervorragend schnitten in ihrem ersten vollen Verkaufsjahr auch der Yeti und der Superb Combi ab. Ungebrochen war der Aufwärtstrend in den Wachstumsmärkten China, Russland und Indien.

Skoda hat 2010 nicht nur die Gesamtverkäufe auf einen neuen Rekordwert steigern können. „Auch haben mehr Märkte als je zuvor neue Marktanteils- und Auslieferungs-Rekorde gemeldet“, erläutert Skodas Vertriebs- und Marketingvorstand Jürgen Stackmann. Er sieht eine „hervorragende Basis für weiteres Wachstum“. Die Aktivitäten sollen in allen Märkten weiter ausgebaut werden. Bis 2018 will Skoda seine Verkäufe laut Stackmann weltweit „mindestens verdoppeln“.

Auf dem tschechischen Heimatmarkt legte die Marke beim Marktanteil von 33,4 Prozent im Jahr 2009 auf 34,5 Prozent zu. Insgesamt wurden hier 58.000 Fahrzeuge (2009: 56.500/+2,7 %) verkauft. Besonders gefragt war in seinem ersten vollen Verkaufsjahr der Yeti; in Tschechien ist er der meistverkaufte Geländewagen und Nummer eins bei den Allradlern.

Auch in Zentral- und Osteuropa ging's aufwärts: In der Ukraine (+17,1 %), Slowenien (+15,9 %), Estland (+18,7 Prozent) und Serbien (+18,7 %) stiegen die Auslieferungen zweistellig. Rekordmarktanteile wurden in Ungarn (10,6 %) und Estland (14,4 %) verbucht.

Marktanteilszugewinne gab es auch in Westeuropa. So wurde in Großbritannien mit einem Plus von 15,6 Prozent nicht nur ein neuer Absatzrekord (41.600) erreicht, auch der Marktanteil lag mit 2,1 Prozent so hoch wie nie zuvor. In den Niederlanden legte der Absatz um 77,2 Prozent (15.400) zu. In Irland, Griechenland und Norwegen stieg der Marktanteil erstmals über fünf Prozent.

In Deutschland wurden 2010 insgesamt 132.150 Skoda-Fahrzeuge zugelassen; im Vergleich zum „normalen“ Jahr 2008 (ohne Abwrackprämie) ist das ein Zulassungsplus von fast neun Prozent (Marktanteil: 4,5 %). Die Tschechen bleiben Importmarke Nummer eins.

Kräftig voran ging es auch in Indien, China und Russland. In China, dem größten Automobilmarkt der Welt, legte der Absatz um 47,3 Prozent zu (180.500) und in Russland um 38,1 Prozent (45.600; MA: 2,6 %). In Indien stiegen die Verkäufe um 37,7 Prozent auf rund 20.000 Fahrzeuge. In weiteren aufstrebenden Märkten profitierte auch Skoda vom Boom wie in Israel mit einem Plus von 54,2 Prozent, in Australien (+31,8 %) und Algerien (+16,6 %).

Auslieferungen an Kunden im Gesamtjahr 2010 im Vergleich zu 2009): Octavia (318.900 Fahrzeuge/+16,6 %), Fabia (229.000 Fahrzeuge/-13,3 %), Superb (98.900 Fahrzeuge/+121,9 %), Yeti (52.600 Fahrzeuge), Roomster (32.300 Fahrzeuge/-31,4 %), Octavia Tour (30.900 Fahrzeuge/-29,5 %). (Auto-Reporter.NET(sr)

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