Skoda peilt Millionengrenze an

2. März 2011


Die erste Million ist die schwerste, heißt es im Volksmund. Und was fürs Geld gilt, dürfte bei Fahrzeugen nicht anders sein. Doch Skoda-Chef Winfried Vahland will die magische Grenze in den nächsten zwei bis drei Jahren knacken, wie er gegenüber dem Magazin „AUTOStraßenverkehr“ ankündigte. Dazu sollen wenigstens 240.000 Fahrzeuge mehr verkauft werden. „Wir planen in den kommenden Jahren einen Wachstumsschub und geben kräftig Gas.“ Im vergangenen Jahr verkaufte Skoda 762.000 Autos. Bis 2018 werde man den Absatz „mindestens verdoppeln“.

Um dieses Ziel zu erreichen, rolle „ab 2012 eine Modelloffensive an, wie Skoda sie noch nie gesehen hat“, so Vahland. Bereits Ende des Jahres startet das neue Skoda City Car. Zu der „Großoffensive“ gehöre auch der Aufbau einer eigenen Flotte von E-Modellen.

Um das hohe Wachstumstempo zu halten, will Skoda vor allem außerhalb Europas zulegen. Der Skoda-Chef rechnet in vielen Fällen mit einer Verdoppelung. Das gilt auch für einige europäische Märkte. Auf dem russischen und den asiatischen Märkten geht er von einer überdurchschnittlichen Steigerung aus. In den kommenden Jahren werde sich das heutige 60:40-Verhältnis, 60 Prozent in Europa, 40 außerhalb, umkehren. Unter dem Strich nehme aber auch das Volumen in Europa zu. (Auto-Reporter.NET/br)

Weitere Fotos zur neuen Skoda-Welt in Genf unter UnitedPictures.com.
   

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