Skoda rechnet im zweiten Halbjahr mit steigenden Auslieferungen

31. Oktober 2013


Der tschechische Automobilhersteller Skoda hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2013 einen Umsatz von 7,4 Milliarden Euro erzielt. In einer Phase hoher Investitionen erreichte das Operative Ergebnis in den ersten neun Monaten 371 Millionen Euro; allein im gerade beendeten dritten Quartal legte das Operative Ergebnis um 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu. Bis Ende September hat Skoda 685.000 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Zuletzt stiegen die Verkäufe auf Monatsbasis um 3,3 Prozent – zugleich ein neuer Skoda-Rekord für einen Septembermonat.„Mit acht neuen oder komplett überarbeiteten Modellen steht das Jahr 2013 für Skoda im Zeichen der größten Produktoffensive der Unternehmensgeschichte“, sagt der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. h.c. Winfried Vahland. „Damit haben wir die Modellpalette nahezu vollständig erneuert oder grundlegend überarbeitet. Noch nie war unser Angebot so umfangreich und attraktiv wie heute. Wir freuen uns daher über äußerst positive Reaktionen auf den Märkten“, so Vahland.Absatz und Umsatz waren in dieser Phase durch die schwierige Marktsituation in Europa sowie durch Produktionsanläufe und die damit verbundenen geringeren Fertigungsvolumen geprägt. Nach den erfolgreichen Produktionsanläufen stiegen die Auslieferungen an Kunden im Einzelmonat September wieder, mit 86.600 Skoda Fahrzeugen um 3,3 Prozent über dem Vorjahresmonat. Insgesamt rechnet Skoda in der zweiten Jahreshälfte mit mehr Auslieferungen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.Die Umsatzerlöse des tschechischen Autobauers erreichen per Ende September 7,37 Milliarden Euro. Das sind 6,4 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2012 mit 7,87 Milliarden Euro. Das Operative Ergebnis liegt bei 371 Millionen Euro, 34,6 Prozent unter den ersten neun Monaten des Vorjahres mit 567 Millionen Euro. Die Sachinvestitionen des Unternehmens betragen 458 Millionen Euro. Das sind gegenüber Januar bis September 2012 mit 525 Millionen Euro 12,8 Prozent weniger.„Wir konnten in den ersten drei Quartalen trotz schwieriger Rahmenbedingungen und in einer Phase hoher Investitionen das Operative Ergebnis mit einer Rendite von fünf Prozent auf solidem Niveau halten“, sagt Finanzvorstand Winfried Krause. „Dank eines konsequenten Kostenmanagements verfügen wir weiterhin über eine stabile finanzielle Basis für die Zukunft“, so Krause. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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