Statement vom Mercedes-Team zum Großer Preis von Ungarn 2013

26. Juli 2013


Der Große Preis von Ungarn ist das letzte Rennen vor der Formel 1-Sommerpause und findet am Sonntag, 28. Juli auf dem Hungaroring außerhalb von Budapest statt. Im letztem Jahr gab es  gab es auf dem Hungaroring weniger Überholmanöver (19) als im gleichen Jahr in Monaco (23).Nico Rosberg„Ich fahre immer sehr gerne auf dem Hungaroring, dessen Streckenverlauf die Fahrer sehr fordert. Durch die vielen Kurven fühlt sich der Kurs ähnlich wie jener in Monaco an, nur eben auf einer normalen Rennstrecke. Dem Qualifying kommt an diesem Wochenende eine entscheidende Bedeutung zu, was gut für uns sein sollte. Dennoch ist uns bewusst, dass wir auch am Sonntag eine gute Leistung abrufen müssen. Die Wettervorhersage deutet auf hohe Temperaturen hin, das Rennen dürfte also sehr fordernd für die Reifen werden. Auch die Fahrer erwartet ein physisch anstrengendes Rennen, das durch das Fehlen langer Geraden noch schwieriger wird, weil man sich dort keine Sekunde lang ausruhen kann. Es wäre toll für uns, wenn wir uns in Ungarn mit einem weiteren starken Ergebnis in die Sommerpause verabschieden könnten.“Lewis Hamilton„Der Hungaroring hat mir schon immer gefallen und ich hatte das Glück, auf dieser Strecke schon dreimal gewinnen zu dürfen. Ich mag den Streckenverlauf sehr und Budapest ist eine richtig coole Stadt, in der am Rennwochenende eine fantastische Atmosphäre vorherrscht. Das Wochenende wird für unser Team sehr wichtig. Wir müssen am Freitag gut ins Wochenende starten, wenn wir zum ersten Mal die neuen Reifen ausprobieren dürfen. Seit unserer Rückkehr aus Deutschland habe ich einige Zeit in unserer Fabrik verbracht und ich weiß, dass dort jeder Vollgas gibt, um unsere Gesamtperformance zu steigern und die Schwierigkeiten zu beseitigen, die wir beim vergangenen Rennen hatten. Es wäre toll, wenn wir diese harte Arbeit mit einem starken Wochenende in Budapest belohnen könnten. Ich werde alles dafür geben.“Ross Brawn„Das letzte Rennen vor der Sommerpause ist stets ein Meilenstein für das Team und eine gute Gelegenheit, unsere Performance zu analysieren, bevor unsere Teammitglieder eine verdiente Pause erhalten. Mit zwei Siegen belegen wir derzeit den zweiten Platz in der Konstrukteurs-Wertung. Die Saison war für uns jedoch keineswegs ein Spaziergang und wir hatten einige sehr schwierige Rennen zu verzeichnen. Das gehört im Verlauf einer Saison aber dazu – es gibt immer Höhen und Tiefen und wir müssen unseren eigenen Weg finden, um uns weiter zu verbessern. Nico und Lewis waren in den beiden Wochen nach dem Deutschland Grand Prix in unserer Fabrik und alle im Team haben sehr hart gearbeitet, um das Verhalten unserer Reifen genau zu analysieren – dieses wird am kommenden Wochenende in Budapest bei sicherlich hohen Temperaturen erneut von besonderer Bedeutung sein. Der Hungaroring ist eine sehr langsame Strecke mit größtenteils langsamen und mittelschnellen Kurven. Dies stellt uns vor eine interessante technische Herausforderung. Am Freitag erhalten wir zum ersten Mal die Gelegenheit, die neuen Reifen mit unserem Auto zu testen. Uns erwartet also eine steile Lernkurve in relativ kurzer Zeit. Unser Ziel ist es, die erste Saisonhälfte mit einem positiven Ergebnis abzuschließen, aber zuvor müssen wir uns einigen Herausforderungen stellen.“Toto Wolff„Mit dem Großen Preis von Ungarn endet die erste Saisonhälfte, die für unser Team im Großen und Ganzen positiv verlaufen ist. Vor dem Rennwochenende in Budapest können wir auf zwei Siege und sechs Pole Position zurückblicken. Diese Ergebnisse zeigen, wie viel harte Arbeit bislang in diese Saison geflossen ist und wie erfolgreich sich unser Team zusammenfindet. Für die zweite Saisonhälfte geben wir uns deswegen aber keinen Illusionen hin. Schon an diesem Rennwochenende in Ungarn erwartet uns eine Reihe an Herausforderungen. Zunächst müssen wir am Freitag unsere zusätzlichen Hausaufgaben machen, um zu verstehen, wie die neuen Reifen an unserem Auto funktionieren. Danach müssen wir mit den hohen Temperaturen, einer anspruchsvollen Strecke sowie den Soft- und Medium-Reifen von Pirelli klarkommen. Während des Rennens auf dem Nürburgring haben die Reifen an unserem Auto überhitzt und wir möchten die Wahrscheinlichkeit minimieren, dass sich dies in Ungarn, wo die Streckentemperaturen ebenfalls hoch sein werden, wiederholen wird. Das Team hat seit dem Deutschland Grand Prix gründlich gearbeitet, um unsere Situation zu verbessern und im gleichen Atemzug werden wir auch herausfinden, wie sich die neuen Reifen darauf auswirken. Wir sind hochmotiviert, ein gutes Ergebnis einzufahren, das wir in die Sommerpause mitnehmen können. Uns ist allerdings auch bewusst, dass uns zuvor noch jede Menge Arbeit erwartet.“ (Auto-Reporter.NET)

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