Stiftung Warentest testet ADAC-Sommereifentest nach

28. März 2014

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Vielen Sommerreifen mangelt es an Ausgewogenheit. Das zeigt sich besonders auf nasser Straße, vier Modelle fallen hier durch. Die Stiftung Warentest hat in einem Gemeinschaftstest mit dem ADAC und europäischen Partnerorganisatoren Sommerreifen für Kleinwagen sowie Kompakt- und Mittelklassewagen geprüft. 20 der 33 Modelle im Test offenbaren Schwächen, die Ergebnisse reichen von „gut" bis „mangelhaft".

Nicht allen Reifen gelingt der Kompromiss zwischen Langlebigkeit und guter Nasshaftung. Doch auch auf trockener Straße ist sicheres Bremsen wichtig. Vollbremsungen, rasante Spurwechsel, enge Kurven, Lenkmanöver bei hohem Tempo - die Tester prüften, wie sich die Modelle in Grenzsituationen verhalten. Denn gerade dann sollte der Fahrer sich auf seine Reifen verlassen können. Die meisten Reifen meisterten die Manöver jedoch mühelos.

Alleskönner gab es bei beiden Reifengrößen: Auf nasser und trockener Straße sicher rollen, wenig Sprit verbrauchen, hohes Tempo überstehen und lange halten - ein Spagat, an dem 13 Reifen nicht scheitern und insgesamt „gut" abschneiden.

In einigen Medien tauchte vor kurzem der Verdacht auf, Tests seien manipuliert worden. Beim Einkauf sollen Hersteller dem ADAC Reifen besserer Qualität untergeschoben haben, als Kunden sie im Handel bekommen. Deshalb hat die Stiftung Warentest acht Modelle des aktuellen Tests anonym im Handel erneut gekauft. Die Stichprobe umfasste beide Reifengrößen. Die Resultate des Stichproben-Tests liegen so nah an den ursprünglichen Messergebnissen, dass die Tester keine Anhaltspunkte für Manipulationen erkennen konnten. (dpp-AutoReporter)

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