TCS: Wagenheber im Test

22. März 2014

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Der Schweitzer Autoclub TCS hat 10 Wagenhebermodelle aus dem Zubehörmarkt einem Praxistest unterzogen. Die Resultate waren dabei so unterschiedlich wie die Produkte selbst. Aktuell werden von den 15 meistverkauften Fahrzeugen der Schweiz nur noch deren 3 standardmäßig mit einem Wagenheber ausgerüstet.

Aufgrund der relativ geringen Wahrscheinlichkeit einer Reifenpanne verfügen viele Neuwagen heute über keine Not- oder Reserveräder mehr. Gemäß Herstellerangaben lässt sich durch die Gewichteinsparung auch der Treibstoffverbrauch reduzieren. So findet man in vielen Autos oft nur noch ein Reifen-Reparaturset, beispielsweise bestehend aus einem 12-Volt-Kompressor und flüssigem Dichtmittel.

Dennoch sind Reifenpannen die zweithäufigste Pannenursache nach Batterieproblemen - der TCS verzeichnet jedes Jahr rund 20'000 Einsätze wegen platter Reifen. Es sollte also weiterhin damit gerechnet werden, dass man hin und wieder einen Reifen wechseln muss. Dabei ist ein geeigneter Wagenheber natürlich von großer Bedeutung, entweder als Trolley für Zuhause oder als kompaktes und leichtes Modell für Unterwegs. Die richtige Wahl ist abhängig vom Fahrzeug, genauer von dessen Gewicht und der Bodenfreiheit.

Der TCS hat nun 6 Trolley-Modelle für Zuhause und 4 Wagenheber für Unterwegs getestet. Positiv ist das allgemein tiefe Preisniveau: Bereits ab rund CHF 20.- gibt es Wagenheber, die für bis zu 2'000 Kg eingesetzt werden können. Aber leider sind viele Produkte mangelhaft verarbeitet: So wurden bei vielen Produkten unförmige Räder, verzogene Rahmen oder auch Ölverlust in der ungeöffneten Verpackung festgestellt. Einzig der A.T.U Trolley wies bei der Verarbeitung keine solchen Mängel auf. (dpp-AutoReporter)

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