Toyota bleibt Patentweltmeister

4. April 2014

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Die Toyota Motor Corporation (TMC) bleibt automobiler Patentweltmeister: Der japanische Konzern hat allein im vergangenen Jahr fast 14.000 Patente angemeldet. Damit ist fast jede vierte der mehr als 53.000 Patentmeldungen in der Automobilbranche auf Toyota zurückzuführen. Dies geht aus einer jetzt veröffentlichten Studie des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach hervor. Toyota hat demnach mehr als doppelt so viele Eintragungen vorgenommen wie der zweitplatzierte Autobauer.

Ein Branchentrend ist der steigende Fokus auf den Antriebsbereich, insbesondere Hybrid, Elektroantrieb oder Brennstoffzelle. Auch Toyota lässt sich vor allem Entwicklungen rund um den Antrieb schützen, 92 Prozent davon entfallen auf den Bereich alternative Antriebe. „Damit spiegeln die Patente auch den veränderten Technologiefokus der Branche wider, bei dem der Antriebsbereich nicht nur quantitativ stark angestiegen ist", erläutert Studienleiter Professor Dr. Stefan Bratzel. „Vielmehr zeigt die Analyse der Patente auch umbruchartige qualitative Verschiebungen zwischen konventionellen und alternativen Antriebskonzepten."

Die Zahlen bestätigen zugleich die Vorreiterrolle von Toyota bei alternativen Antrieben: Obwohl seit vielen Jahren führend bei der Hybridtechnologie, bedeuten 1.600 neue Patentveröffentlichungen im Jahr 2013 fast eine Verdopplung gegenüber 2006. Auch bei der Brennstoffzelle gehört das Unternehmen zu den dominierenden Herstellern. Ein daraus resultierendes Ergebnis rollt 2015 auf den Markt: das erste in Serie produzierte Toyota Brennstoffzellenfahrzeug mit Wasserstoffantrieb. (dpp-AutoReporter/wpr)

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