Toyota-Rückruf auch beim Prius nicht unmöglich

5. Februar 2010

Die jüngste Rückrufaktion bei Toyota, von der bislang einige Baureihen betroffen waren, könnte sich nun auch noch auf das erfolgreiche Hybrid-Fahrzeug Prius ausweiten. Mögliche Probleme mit der Bremse wären der Grund für diesen Rückruf. Wie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei unter Berufung auf nicht genannte Quellen berichtet, habe sich Toyota für eine Rückholaktion in Japan und den USA bereits entschieden. Betroffen seien rund 270.000 Prius-Modelle der jüngsten Generation. Eine Toyota-Sprecherin dementierte diese Angaben jedoch. Man habe noch keine Entscheidung getroffen. Einzelne Fälle würden geprüft.

Nach Informationen der japanischen Wirtschaftszeitung „Nihon Keizai“ gehe es darum, beim Prius der dritten Generation das Kontrollprogramm für das ABS-System zu ändern. Das System wird als Ursache dafür gesehen, dass die Bremsen beim Befahren unebener oder rutschiger Fahrbahnen kurzzeitig nicht funktionieren. Betroffen wären die seit dem Marktstart im Mai bis Dezember 2009 in den USA und Japan ausgelieferten Fahrzeuge.

Nach Informationen der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo hat Toyota in Japan bereits damit begonnen, eine veränderte Software an die Händler zu verschicken. Nicht auszuschließen ist laut Nikkei, dass auch der Hybrid HS250h von Toyotas Luxusmarke Lexus sowie das Modell Sai von den Problemen betroffen sein könnten, da in diesen Fahrzeugen das gleiche Bremssystem wie im Prius verbaut werde. (auto-reporter.net/arie)

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