Toyota’s RAV4 fällt beim Frontcrash mit kleiner Überlappung durch

15. Juli 2013


Obwohl Toyota bei seinem RAV4 des Modelljahrgangs 2013  zumindest in der USA-Version - in den Bereichen Lenksäule und Fußraum das neue Modell nachgebessert hat, ist es beim von dem anerkannten amerikanischen Insurace Insitute für Highway Safety (IIHS) durchgeführten Frontalcrasch mit kleiner Überlappung durchgefallen.Mit dem Crash, bei dem mit einer Geschwindigkeit von 40 Meilen (64,37 km/h) 25 Prozent der Front auf eine Barriere treffen, werden die Auswirkungen eines Unfalls simuliert, bei dem zwei Fahrzeuge mit ihren Frontecken zusammenstoßen beziehungsweise das Auto auf einen Baum prallt. Ein sehr realistischer Test, den das Institut erst seit vergangenem Jahr zu seinen vier anderen Crashformen – moderate Überlappung der Front, Seite, Überschlag und Heck – hinzugefügt hat und inzwischen mit der „moderaten Überlappung“ zusammen als wichtigsten Test ansieht.Der – wegen der Nachbesserungen des Herstellers – extra verschoben, verlief nun alles andere als erfolgreich. Laut IIHS wurde die Karosserie-Struktur schwer beschädigt und drang teilweise in den Fußraum, so dass auch der linke Fuß des Fahrers – wenn es kein Dummy gewesen wäre – verletzt worden wäre. Darüber hinaus zeigte sich der Frontal-Airbag als „nutzlos“, da die Lenksäule durch den Aufprall nach rechts gebogen wurde und der Kopf des Dummys kaum geschützt wurde. Und obendrein arbeitete der Sicherheitsgurt nicht korrekt, so das Kopf und Oberkörper auf das Armaturenbrett prallten.Auch wenn der RAV4bei den anderen vier Crashtest überall mit der Note „Gut“ abgeschnitten hatte, gab es nur ein Urteil: Schlecht. Und es ist sicherlich für Toyota kein Trost, dass es sich dabei in „guter“ Gesellschaft befindet – u.a. vom Ford Excape, dem Hyundai Tucson und dem Jeep Patriot. Von den getesteten kleinen SUVs erhielt nur der Subaru Forester ein „Gut“ und der Mitsubishi Outlander Sport ein „Akzeptabel“. Der BMW X1, der Honda CR-V, der Mazda CX-5 und der VW Tiguan schafften diese Note nicht, erreichten neben ebenfalls jeweils viermal „Gut“ bei der „Kleinen Überlappung“ aber wenigstens ein Marginal. Da bleibt also noch viel Arbeit für die Sicherheits-Ingenieure. (Auto-Reporter.NET/Hans H. Grassmann)

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