Trend-Tacho bestätigt nach wie vor lässigen Umgang mit den Reifen

10. Oktober 2013


Es hat sich nicht viel geändert beim Umgang und dem Kauf der Autoreifen. Nach wie vor werden sie stiefmütterlich behandelt, das bestätigt die aktuelle Umfrage des KÜS Trend-Tacho. Allerdings ist die Umrüstquote Winter/Sommer hoch und auch bei der Qualität machen die Autofahrer wenig Kompromisse. Der Fachhandel und die Kfz-Betriebe sind Hauptansprechpartner, wenn es um den Reifenkauf geht. Zwei Drittel der Autofahrer wissen mit dem neuen EU-Reifenlabel zur Leistungsfähigkeit der schwarzen Gummis nichts anzufangen.Aktuell aus dem September 2013 stammt die Umfrage des KÜS Trend-Tacho zum Thema Räder und Reifen. Zu diesem Zeitpunkt fuhren 83 % der Befragten auf Sommerreifen, 13 % auf Ganzjahresreifen und 4 % auf Winterreifen. 85 % wechseln jeweils von Sommer- auf Winterreifen oder umgekehrt. Bei den Felgen haben die Leichtmetallfelgen mit 59 % die Stahlräder mit 31 % klar abgehängt, 10 % wissen nicht welche Felgen sie fahren.Zu denken geben die Resultate des KÜS Trend-Tacho; wenn es um die aktuell gefahrene Profiltiefe geht. 1 % gab an, weniger als 2 Millimeter Profil auf den Reifen zu haben, 11 % zwischen 2 und 4 Millimeter, 27 % zwischen 4 und 6 Millimeter, 35 % mehr als 6 Millimeter, 25 % wussten es nicht. Die reale Zahl aus den Hauptuntersuchungen der KÜS im 1. Halbjahr 2013 dazu: 15.700-mal wurde an Fahrzeugen eine Profiltiefe unter den gesetzlich vorgeschriebenen mindestens 1,6 Millimetern bemängelt.14 % der Befragten bekunden Kaufabsichten für Winterreifen in den nächsten sechs Monaten. Für den grundsätzlichen Reifenkauf werden 36 % der Befragten zum Reifenfachhandel gehen (2012: 38 %), 30 % zum Autohaus ihrer Marke (2012: 32 %), 21 % in die freie Werkstatt (2012: 18 %), 6 % kaufen im Internet (2012: 4 %), 4 % bei einer Werkstattkette (2012: 6 %), unter Sonstige werden 2 % gezählt (2012: 1 %). Wo lassen die Autofahrer im Internet gekaufte Reifen montieren, wollte der KÜS Trend-Tacho wissen? In die Freie Werkstatt gehen 58 %, selbst oder von Freunden montieren lassen wollen 29 %, im Reifenhandel 6 %, bei der Werkstattkette 4 % und in der Fachwerkstatt 3 %. Für die generelle Montage der Reifen oder ihren Wechsel bevorzugen 28 % die eigene Werkstatt, 23 % die Freie Werkstätte, 18 % erledigen das selbst, 17 % gehen zum Reifenfachhandel, 10 % lassen sich von Freunden helfen, 2 % besuchen die Werkstattkette, 2 % sind unentschlossen.Qualität zählt beim Reifenkauf. 41 % wollen die Premium-Marken (2012: 38 %), die qualitativ gute Zweitmarke wählen 30 % (2012: 29 %), preiswerte Marken wollen 9 % (2012: 11 %), 20 % sind noch unentschlossen (2012: 23 %). Generell gefragt ist die Qualität mit 99 % das Hauptkriterium beim Reifenkauf. Es folgen der Preis mit 80 %, Service 78 %, Nähe des Betriebes mit 74 %, Beratung 72 %, Empfehlung des Verkäufers 58 %. An Testberichten orientieren sich 56 %, die Möglichkeit der Reifeneinlagerung zählt bei 33 %. Die Ausgabenbereitschaft liegt im Mittelwert für Sommerreifen bei 109 Euro (2012: 96 Euro), für Winterreifen bei 108 Euro (2012: 97 Euro).Das Einlagern von Reifen war bei der Befragung des KÜS Trend-Tacho ebenfalls ein Thema. 65 % tun dies bei sich daheim, 35 % im betreffenden Kfz-Betrieb. 20 % wollen diesen Service kostenlos, 24 % akzeptieren einen Preis von mehr als 20 Euro. Zum Schluss noch die Frage nach dem EU-Reifenlabel. 32 % wissen damit etwas anzufangen, 68 % kennen die Bedeutung nicht. Für 47 % war es hilfreich beim Reifenkauf, für 53 % nicht. (Auto-Reporter.NET)

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