Überall, wo Honda draufsteht, ist Honda wirklich drin

10. Mai 2011


Was Honda nicht alles baut! Womit beginnen? – Lädt Honda zu den „Power-of-Dreams-Testtagen“ auf dem Gelände der neuen Honda-Akademie in Erlensee ein, wie dieser Tage, ist eben nicht nur die Begegnung mit Pkws, Motorrädern und Scootern oder den vierrädrigen ATVs (jenen geländegängigen All Terrain Vehicles) vorprogrammiert, sondern ebenso der Kontakt mit Außenbordmotoren und Rasenmähern, die das Honda-Markenzeichen tragen. Der japanische Motorenspezialist präsentiert sich als erstaunlich kreatives Unternehmen, dessen Produkte, so verschieden sie auch sind, allesamt von diesen fünf Buchstaben profitieren: HONDA. Ein Markenname mit Klang, der vor allem auch für feinste Motorentechnik steht. Belege dafür gibt es nicht zuletzt im Rennsport.

Seit fünfzig Jahren ist Honda in Deutschland ein Begriff. 1961 wurde die European Honda Motor Trading Co. gegründet, die sieben Jahre später als Honda Deutschland GmbH nach Offenbach umzog. Für deren Erfolgsgeschichte sprechen Zahlen. Heute beschäftigt die GmbH 310 Mitarbeiter, hat 344 Händlerstützpunkte für den Bereich Auto und 268 Motorradhändler. Mit dem Komplex „Power Equipment und Marine“ befassen sich nicht weniger als 870 Händler, und 28 widmen sich bereits ausschließlich den ATVs.

Den großen Durchbruch im Automobilgeschäft schaffte Honda im Jahr 1972 mit dem Civic. Er ist auch in Deutschland das nach wie vor bekannteste Honda-Modell, gefolgt vom Accord. Beide Autos gibt es bereits in der achten Generation. Immer hatte Honda Modelle im Programm, die Nischen besetzten, etwa die Coupés, die CRX-Modelle, der Legend. Oder aber auch Hondas Großraumlimousinen Shuttle, Stream und der Sechssitzer FR-V. Mit dem CR-V mischt Honda seit Mitte der 90er-Jahre erfolgreich im Markt der heute modisch SUV getauften soften Offroader mit. Einen kleinen Star gibt es auch: Von der ersten Generation an entwickelte sich der Jazz geradezu zu einem Botschafter der Marke Honda. Die aktuelle Generation steht für nochmals gesteigerte Funktionalität und leistungsfähigere, vorbildlich sparsame Motoren, in Kombination mit modernem Design. Den jüngsten Jazz gibt es als ersten Kleinwagen auch mit Hybridantrieb.

Die Honda Motor Co., Ltd., eines der japanischen Großunternehmen, wurde 1948 in Tokio gegründet. Heute unterhält sie 68 Fertigungsstätten in 27 Ländern und 30 Forschungszentren in 14 Ländern. Den weltweiten Erfolg der Marke spiegeln die Produktionszahlen von 2010 samt der prozentualen Zuwächse verglichen mit 2009 überzeugend wider: 3.555.000 Automobile (+5 %), 17.952.168 Motorräder (+19 %) und 5.430.000 Produkte im Bereich „Power Equipment“ (+ 18 %).

Durch eigene Forschungsprojekte hat der Honda R&D-Standort in Offenbach-Waldhof wesentlich dazu beigetragen, Hondas führende Rolle im Bereich der Brennstoffzellen-Technologie auszubauen. Nicht ohne Grund gilt das Honda R&D-Europe-Zentrum aber auch auf dem Gebiet der Robotik als anerkannte Institution. Da durfte bei den Testtagen in Erlensee natürlich der (fast lebendige) humanoide Roboter Asimo, immerhin 1,30 Meter groß, als Beweis gemachter Fortschritte im Können nicht fehlen. Asimo steigt inzwischen Treppen rauf und runter, er kann rennen, tanzen, sicher auf einem Bein stehen, ein Getränk servieren oder zur Begrüßung die Hand geben, ohne zu vergessen, sich dabei, ganz japanisch, artig zu verbeugen.

Honda investiert sehr viel in die Forschung. Im Bewusstsein, dass ohne Investitionen in die Wissenschaft die Energiekosten nicht gebremst und die Zerstörung der Umwelt nicht aufgehalten werden kann, finanziert die Honda R&D Europe GmbH beispielsweise Forschungsprojekte an deutschen und europäischen Universitäten. (Auto-Reporter.NET/Wolfram Riedel)
      

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