USA und China verhelfen Audi zu neuen Rekordmarken

6. August 2010

Der Juli hat Audi gegenüber dem Vorjahresmonat ein Absatzplus von 7,7 Prozent beschert. Die Ingolstädter lieferten weltweit rund 91.400 Automobile aus und erreichten von Januar bis Juli im Vergleich zum Vorjahr mit rund 646.300 Einheiten eine Steigerung von 17,4 Prozent. Absatzrekorde erzielte Audi erneut in China und den USA.

Mit der im Juli erreichten Verdreifachung der importierten Modelle in China (3.696 Einheiten) setze man laut Peter Schwarzenbauer, Vorstand Vertrieb und Marketing bei Audi, erfolgreich die Strategie um, mittelfristig den Anteil importierter Modelle am Gesamtabsatz deutlich zu steigern. Kumuliert legte der Absatz der importierten Fahrzeuge im Reich der Mitte um mehr als 149 Prozent auf 19.590 Autos (2009: 7.862) zu. Rechnet man die vor Ort produzierten Modelle A6 L, A4 L und Q5 mit ein, verkaufte der Ingolstädter Autobauer im vergangenen Monat 20.537 Automobile (+53,3 %). Von Januar bis Juli stiegen die Verkaufszahlen um 62,5 Prozent auf 130.424 Fahrzeuge. In beiden Fällen setzt Audi neue Rekordmarken.

Rekordzahlen erreichte die Marke im Juli auch auf dem US-Markt, wo 22 Prozent mehr Autos als im Vorjahresmonat verkauft werden konnten. In den ersten sieben Monaten entschieden sich 56.257 US-Kunden für ein Modell der Marke mit den vier Ringen. Dies waren 27,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und mehr als jemals zuvor in dieser Zeitspanne.

Auf dem westeuropäischen Markt waren im Juli dagegen noch die Auswirkungen der Umweltprämie zu spüren, die im Sommer 2009 für eine Sonderkonjunktur und zu Vorzieheffekten geführt hatte. Die Auslieferungen lagen hier um 8,9 Prozent unter denen des Vorjahresmonats. Über die ersten sieben Monate des laufenden Jahres verkaufte Audi mit rund 369.900 Einheiten in Westeuropa 3,6 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vergleichszeitraum. Neuen Schwung erhofft man sich in Ingolstadt vom A1, der Ende August auf den Markt kommt.

Auch in Osteuropa verzeichnete Audi im Juli ein kontinuierliches Wachstum mit einem Absatzplus von 12,6 Prozent auf rund 2.970 Autos und setzt damit den Trend der Vormonate fort. Kumuliert stiegen die Verkaufszahlen in Osteuropa auf rund 20.850 Autos (+13,4 %). (Auto-Reporter.NET/br)

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