VDA: „Stimmung in der Automobilindustrie hellt sich merklich auf“

6. April 2010

Die internationalen Pkw-Märkte befinden sich weiterhin im Aufwärtstrend. Aufgrund ihrer Exportstärke profitieren die deutschen Hersteller von der globalen Erholung besonders. Mit insgesamt 419.400 exportierten Pkw stiegen ihre Ausfuhren im März um 51 Prozent. Seit Jahresbeginn legten die Exporte um 47 Prozent auf 1.05 Mio. Einheiten zu. Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) sagt: „Damit setzt sich die Belebung der Exportmärkte vor allem außerhalb Europas im sechsten Monat in Folge fort. Die Auftragseingänge aus dem Ausland sind bereits seit August auf Wachstumskurs. Alleine im März haben die deutschen Hersteller knapp 28 Prozent mehr Bestellungen aus dem Ausland verbuchen können.“

Im Zuge der starken Exportentwicklung hat auch die Fertigung in Deutschland im März erneut zulegen können. Insgesamt rollten 555.300 Pkw von den heimischen Bändern, das ist ein Zuwachs von 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im ersten Quartal stieg die Produktion in den deutschen Werken um insgesamt 32 Prozent. „Die Stimmung in der Automobilindustrie hellt sich merklich auf. Das Vorkrisenniveau werden wir 2010 zwar noch nicht wieder erreichen, aber wir rechnen mit einem guten Exportjahr. Denn an der dynamischen Entwicklung auf den Wachstumsmärkten wird die deutsche Automobilindustrie kräftig partizipieren“, erläutert Wissmann.

Der Pkw-Markt im Inland setzte auch im März seine Normalisierung nach dem Ausnahmejahr 2009 weiter fort. Mit insgesamt 294.500 Pkw wurden knapp 27 Prozent weniger Pkw zugelassen als im Vorjahresmonat, der wie auch schon der Februar stark durch den Sondereffekt der Umweltprämie geprägt war. Im ersten Quartal sank die Zahl der Neuzulassungen insgesamt um 23 Prozent. Wissmann erklärt: „Der Inlandsmarkt entwickelt sich nach dem Wachstum des Vorjahres wie erwartet. Im Mittel beider Jahre erleben wir dennoch einen positiven Nettoeffekt.“ (auto-reporter.net/pha)

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