Verbraucherrecht: Umbauten hindern Ersatz für arglistig verschwiegene Wohnwagenmängel nicht

17. März 2014

Picture

Hat ein Wohnwagenbesitzer sein Fahrzeug einem Interessenten verkauft, ohne ihn darüber zu informieren, dass vor allem im Deckenbereich erhebliche Schäden durch eingetretene Feuchtigkeit vorhanden sind, so kann der Käufer, der diese Mängel erst feststellt, nachdem er bereits einige Umbauten vorgenommen hatte, sein Geld gegen Rückgabe des Fahrzeugs zurückverlangen.

Dies zuzüglich seiner unnütz aufgewandten Kosten einschließlich Winterreifen - abzüglich eines "Gebrauchsvorteils" von 15 Cent pro zwischenzeitlich gefahrenem Kilometer. (Hier wurde dem Verkäufer Arglist unterstellt, da er großflächig Abdeckungen im Innenraum angebracht hatte, um die - teils bereits angefaulten - Holzteile zu überdecken.) (OLG München, 3 U 297/11) Wolfgang Büser/ dpp-AutoReporter

{ 0 comments… add one now }

Leave a Comment

Previous post:

Next post: