Verkehrsrecht: Schon einmal mit Cannabis aufgefallen, kann den Führerschein kosten

26. März 2013


Auch wenn ein Autofahrer behauptet, in der Nacht nur einmal Cannabis geraucht - und dann dennoch am Steuer seines Wagen gesessen - zu haben, kann ihm der Führschein sofort entzogen werden. Dies dann, wenn der THC-Wert die Geringfügigkeitsgrenze von 1 ng/g beziehungsweise von ml (hier um 0,4 ng/ml) überstiegen hat, was eindeutig darauf hinweist, dass bereits am Tag zuvor oder sogar regelmäßig Joints geraucht worden sein müssen. Der für die Nacht eingeräumte Cannabiskonsum könne somit nicht ursächlich für den nachgewiesenen THC-Wert gewesen sein. (VwG Gelsenkirchen, 7 L 541/12)  Wolfgang Büser/ Auto-Reporter.NET

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