Volkswagen: 16. Standort in China geht an den Start

24. Oktober 2013


Der Volkswagen Konzern erweitert seine Produktionskapazitäten wie geplant und optimiert so die Auslastung seines Fertigungsverbunds in China. Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, und Prof. Dr. Jochem Heizmann, Vorstand der Volkswagen Aktiengesellschaft sowie President und CEO Volkswagen Group China, haben heute gemeinsam mit Hu Maoyuan, Vorsitzender der SAIC Motor Corporation Ltd., das neue Werk von Shanghai-Volkswagen in Ningbo im Südosten Chinas in Betrieb genommen. Die geplante jährliche Produktionskapazität des Standortes liegt bei 300.000 Fahrzeugen. Prof. Dr. Winterkorn erklärte: „Dieses neue, hochmoderne Werk zeigt erneut, wie umfassend sich der Volkswagen Konzern in China engagiert. Auch in Ningbo übernehmen wir gemeinsam mit unseren Partnern eine Vorreiterrolle für den wirtschaftlichen und technologischen Fortschritt in der chinesischen Automobilindustrie. Wir setzen alles daran, unseren chinesischen Kunden die besten Fahrzeuge und effizientesten Technologien zu bieten – ‚engineered and made in China‘. Unseren Konzernmarken verleiht das Werk in Ningbo zudem zusätzliche Schubkraft, um das große Marktpotenzial im Süden und Westen von Shanghai voll auszuschöpfen."Prof. Dr. Heizmann ergänzte: „Die Bauzeit von weniger als zwei Jahren unterstreicht die gute Zusammenarbeit mit unseren chinesischen Partnern. Im neuen Werk Ningbo können wir jetzt auf Basis des Modularen Querbaukastens neue, innovative Produkte noch schneller zu unseren chinesischen Kunden bringen. Zudem ist Ningbo eines der umweltfreundlichsten Werke des Volkswagen Konzerns."Im Werk Ningbo, das etwa 150 Kilometer südlich von Anting (Großraum Shanghai) liegt, werden 5.700 neue Arbeitsplätze entstehen. Mit eigenem Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei und Endmontage verfügt das Werk über eine Gesamtkapazität von 300.000 Fahrzeugen pro Jahr. Die Produktion in Ningbo startet mit dem neuen ŠKODA Superb. In der nächsten Stufe werden Volkswagen und ŠKODA Modelle auf Basis des Modularen Querbaukastens folgen.Volkswagen setzt in China neue Maßstäbe für eine nachhaltige und ressourcenschonende Automobilproduktion. Fortschrittliche Produktionsverfahren in Kombination mit Maßnahmen zur Senkung von Energieverbrauch und Emissionen sind wesentliche Elemente dieser Strategie. In Ningbo etwa wird mit dem Dampf der Kondensatoren Wasser erwärmt. In der Lackiererei wird der Wasserverbrauch gegenüber herkömmlichen Verfahren um 90 Prozent gesenkt und gleichzeitig der CO2-Ausstoß um 15.000 Tonnen jährlich reduziert.Der Standort Ningbo ist das fünfte Fahrzeugwerk von Shanghai-Volkswagen. Aktuell betreibt das Joint-Venture bereits Fahrzeugwerke in Anting, Nanjing sowie in Yizheng in der Provinz Jiangsu. In der Region Xinjiang lief zudem vor wenigen Wochen die Produktion im Werk Urumqi an. Ein weiteres Werk in Changsha in Südzentralchina soll 2015 fertiggestellt werden.China ist für den Volkswagen Konzern der größte Absatzmarkt. Im Gesamtjahr 2012 hat das Unternehmen zusammen mit seinen Partnern Shanghai-Volkswagen und FAW-Volkswagen 2,81 Millionen Fahrzeuge an Kunden in China ausgeliefert. In den ersten neun Monaten dieses Jahres stiegen die Verkäufe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 18 Prozent auf 2,36 Millionen Fahrzeuge. Bis 2018 will der Volkswagen Konzern seine jährliche Produktionskapazität auf ca. vier Millionen Fahrzeuge ausbauen. (Auto-Reporter.NET)

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