Volkswagen führt weltweit bei Ausgaben für Forschung und Entwicklung

22. Oktober 2013


Die Top-Player der deutschen Industrie forcieren das Innovationstempo und erhöhten die Budgets für Forschung & Entwicklung (F&E) im vergangenen Jahr um 11,9% auf insgesamt 49,6 Mrd. US-Dollar. Damit fällt die Steigerungsrate der deutschen F&E-Ausgaben mehr als doppelt so stark aus wie der globale Durchschnitt. Weltweit legten die F&E-Ausgaben der 1.000 forschungs-intensivsten Unternehmen dagegen nur um 5,8% auf ein Gesamtvolumen von 638 Mrd. US-Dollar zu. Europaweit liegt die Wachstumsrate krisenbedingt bei unterdurchschnittlichen 4,5%. Die 44 untersuchten deutschen Konzerne stehen insgesamt für 7,8% der weltweit investierten F&E-Ausgaben der Top 1.000 Unternehmen. Damit festigt Deutschland seine klare Spitzenposition im europäischen Vergleich und liegt deutlich vor Frankreich (35,2 Mrd. US-Dollar; +8,8%) und der Schweiz (31,1 Mrd. US-Dollar; +3,3%). Allerdings sind die Investitionen deutscher Unternehmen vergleichsweise stark auf die Automobilindustrie konzentriert. So entfallen mit einem F&E-Volumen von rund 11,4 Mrd. US-Dollar mehr als 20% der F&E-Investitionen der untersuchten deutschen Konzerne alleine auf den Volkswagen-Konzern.Mit dieser Rekordsumme sind die Wolfsburger noch vor dem südkoreanischen Elektronikkonzern Samsung(10,4 Mrd. US-Dollar) das forschungsintensivste Unternehmen der Welt. Auf Rang drei des weltweiten Rankings folgt der Schweizer Pharmariese Roche mit 10,2 Mrd. US-Dollar. Volkswagens schärfster internationaler Wettbewerber Toyota belegt mit einem F&E-Volumen von 9,8 Mrd. US-Dollar den 6. Platz.Daimler folgt als nächster deutschstämmiger Automobilhersteller mit 6,6 Mrd. US-Dollar auf Rang 14. Der Technologiekonzern Siemens schafft es auf Platz 22, BMW auf Platz 27. Bemerkenswert: Volkswagen,Daimler und BMW stemmen zu dritt mit einem Innovationsbudget von 23,1 Mrd. US-Dollar 47% beinahe die Hälfte des untersuchten deutschen Gesamtvolumens und sind damit das klare Herzstück der Innovation in Deutschland. Das sind die zentralen Ergebnisse der heute veröffentlichten "Global Innovation 1000"-Studieder internationalen Strategieberatung Booz & Company. Diese analysiert zum neunten Mal in Folge die Budgets der tausend börsennotierten Unternehmen mit den weltweit höchsten F&E-Ausgaben. (Auto-Reporter.NET)

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