Volkswagen schließt Arbeitsplatzsicherung-Vereinbarung bei Scania 

2. April 2014

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Die Volkswagen Aktiengesellschaft, die schwedischen Gewerkschaften bei Scania und der Welt-Konzernbetriebsrat von Volkswagen haben eine Vereinbarung zur Sicherung der Beschäftigung an den Standorten von Scania abgeschlossen, die nach einem erfolgreichen Abschluss des Volkswagen Angebots für Scania gelten soll. Die Vereinbarung sieht im Kern vor, dass es keine Verlagerung von Produktion ohne Zustimmung der Arbeitnehmervertreter geben kann, dass der Hauptsitz von Scania Södertälje ist und bleibt, dass die Forschung und Entwicklung dort in vollem Umfang erhalten bleibt und dass die Arbeitnehmervertreter von Scania in alle wesentlichen Entscheidungen des Volkswagen Konzerns, die Einfluss auf die Nutzfahrzeugstrategie des Unternehmens haben, eingebunden werden. Volkswagen hat am 21. Februar 2014 ein öffentliches Angebot an die Scania-Aktionäre angekündigt, wonach Volkswagen sämtliche Scania-Aktien zu einem Preis von 200 SEK in bar je Anteilsschein übernimmt. Die Annahmefrist des Angebots endet am 25. April 2014.

„Wir haben nie einen Zweifel daran gelassen, dass wir voll und ganz zu den Mitarbeitern, Standorten und Entwicklungszentren von Scania sowie zum Unternehmenssitz in Södertälje stehen", sagte Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen, und fügte hinzu: „Für Scania als Unternehmen und für seine Beschäftigten bedeutet die geplante Transaktion eine attraktive und langfristige Perspektive mit zusätzlichen Geschäftsmöglichkeiten, um weiterhin als eigenständige Marke mit einzigartigen Fahrzeugen und Dienstleistungen sowie führender Technologie erfolgreich zu sein."

Der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats von Volkswagen, Bernd Osterloh, sagte: „Wir haben gemeinsam mit unseren Kollegen von Scania eine Vereinbarung erreichen können, die sicherstellt, dass die Beschäftigten von Scania ein Maximum an Sicherheit erhalten. Gemeinsam konnten wir Mitbestimmungsmöglichkeiten für die Gewerkschaften bei Scania ausbauen, was der Tradition im Volkswagen Konzern entspricht. Uns als Volkswagen-Betriebsrat ist es wichtig, dass unsere Kolleginnen und Kollegen bei Scania sich sicher sein können, dass ihr Unternehmen auch zukünftig in eine gute Zukunft steuert. Dies stellt die Vereinbarung sicher. Ebenso ist damit garantiert, das Scania Scania bleibt. Wir freuen uns darauf, die mehr als zehnjährige enge Zusammenarbeit mit unseren Kollegen von Scania intensivieren zu können."

Volkswagen hat den Arbeitnehmervertretern von Scania, MAN und Volkswagen zugesagt, den Mitarbeitern Mitbestimmungsrechte hinsichtlich des Integrierten Nutzfahrzeugkonzerns einzuräumen. Somit wird sichergestellt, dass die Arbeitnehmer die Gesamtstrategie für den Bereich Nutzfahrzeuge im Volkswagen Konzern mitgestalten können und dass wichtige Entscheidungen zu Investitionen und Standorten nicht ohne Einflussnahme der Arbeitnehmer getroffen werden. (dpp-AutoReporter)

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