Volkswagen unterstützt Rettungsdienst-Symposium des Deutschen Roten Kreuzes

16. Oktober 2013


Auf Einladung der Volkswagen AG findet gegenwärtig in Wolfsburg ein zweitägiges Rettungsdienst-Symposium des Deutschen Roten Kreuzes statt. Bei der Tagung in der Autostadt diskutieren Experten der Hilfsorganisation mit hochrangigen Vertretern aus Ärzteschaft, Wirtschaft und Politik über die unmittelbaren Folgen des demografischen Wandels für die rettungsdienstliche Versorgung ländlicher Gegenden. Das DRK-Symposium „Zukunftsmodell Rettungsdienst – Nachhaltige Gewährleistung von Katastrophenschutz und Daseinsvorsorge" ist Bestandteil der Kooperation zwischen dem Volkswagen Konzern und dem Deutschen Roten Kreuz auf dem Gebiet der sozialen Unternehmensverantwortung (Corporate Social Responsibility). Beide Partner setzen sich im Jahr des 150-jährigen Jubiläums der ältesten und größten Hilfsorganisation der Welt für die Stärkung von Ehrenamt und Rettungsdienst ein.Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen Aktiengesellschaft, Prof. Dr. Martin Winterkorn, sagte zur Eröffnung der Veranstaltung: „Die großen Fragen unserer Zeit können und werden wir nur gemeinsam lösen – vom Umweltschutz über die demografische Entwicklung bis hin zur sozialen Gerechtigkeit. Dazu brauchen wir noch mehr Miteinander, noch mehr Dialog zwischen Wirtschaft und Gesellschaft. Das Miteinander leben Rotes Kreuz und Volkswagen mustergültig vor. Mit diesem Kongress intensivieren wir nun auch den Dialog. Gemeinsam können wir viel bewegen."DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters appellierte an die Politik in Bund und Ländern, „die Zukunft des Rettungsdienstes als Scharnier zwischen Gesundheitssystem und Katastrophenschutz durch die Stärkung der Hilfsorganisationen mit Nachdruck zu sichern." Winterkorn betonte, gemeinsam mit Seiters für noch mehr ehrenamtliches Engagement werben zu wollen: „Das Ehrenamt ist im wahrsten Sinne des Wortes ,unbezahlbar' – und gerade deshalb so wertvoll. Bundesweit bringen sich bereits rund 30.000 Volkswagen Mitarbeiter freiwillig und unentgeltlich als Jugendtrainer, Tierschützer, Helfer bei Naturkatastrophen und in vielen, vielen anderen Funktionen ein."Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage, wie ein Kollaps des Rettungsdienstes besonders in ländlichen Regionen verhindert werden kann. Schon jetzt arbeitet der Rettungsdienst nach Einschätzung des DRK vielerorts am Limit. Durch die wachsende Zahl älterer und kranker Menschen, den fortschreitenden Hausärztemangel und den gleichzeitigen Rückgang von Bereitschaftsdiensten wird die Zahl der Notfalleinsätze demnach weiter deutlich steigen. Ein zusätzliches Problem ist den DRK-Experten zufolge die wachsende Zahl „falscher" Notfälle – immer mehr ältere Menschen alarmieren den Rettungsdienst, obwohl es eigentlich um kleinere medizinische Probleme geht, die vom Hausarzt geregelt werden könnten. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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