VW-Belegschaftsstiftung: 3 Millionen Euro für Ausbildung von 100 benachteiligten Jugendlichen in Portugal

8. Oktober 2013


Die Volkswagen Belegschaftsstiftung hat drei Millionen Euro bereitgestellt, um 100 sozial benachteiligten Jugendlichen in Portugal eine Berufsausbildung zu ermöglichen. Die Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren sollen in ausgewählten Betrieben und in Berufsschulen eine duale Berufsausbildung erhalten, die wie in Deutschland praktische und theoretische Ausbildungsinhalte umfasst. Durchgeführt wird das Projekt von der gemeinnützigen Bildungseinrichtung ATEC. Hintergrund für die Initiative der Belegschaftsstiftung ist die bedrückend hohe Jugendarbeitslosigkeit in Portugal, die bei mehr als 40 Prozent liegt.Der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, Bernd Osterloh, der auch, Vorsitzender des Kuratoriums der Volkswagen Belegschaftsstiftung ist, betonte: „Wir setzen in diesen besonders schwierigen Zeiten ein klares Zeichen der Solidarität und lassen sozial benachteiligte Jugendliche nicht im Stich. Für sie ist es momentan doppelt schwer, eine Zukunftschance zu bekommen. Die Volkswagen Belegschaftsstiftung übernimmt die Kosten ihrer Ausbildung und gibt ihnen auf diese Weise eine gute Perspektive. Gunnar Kilian, Vorstandsvorsitzender der Belegschaftsstiftung, sagte: „Die jungen Leute werden in Kursen zu jeweils 20 Teilnehmern ausgebildet. Für das Projekt haben wir mit der Bildungsakademie ATEC einen kompetenten Partner gefunden, der eng mit Schulen und sozialen Einrichtungen zusammenarbeitet. Besonders wichtig war uns dabei, dass es sich um eine Ausbildung im dualen System handelt. Dieses Modell, das wir aus Deutschland bestens kennen, garantiert ein Höchstmaß an Qualität."Die Ausbildung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgt nahe der Volkswagen Fabrik in Palmela auf der Halbinsel Setúbal südlich von Lissabon. Die gemeinnützige Organisation ATEC, 2003 gegründet, ist ein erfahrener Partner. Sie betreibt in der Nähe von Palmela elf Werkstätten, 18 Laboratorien, Schulungsräume und ein Zentrum für Schweißtechnik. Die jungen Portugiesen beenden ihre zweieinhalbjährige Ausbildung im Erfolgsfall als Kraftfahrzeugmechatroniker, Industrietechniker oder mit einem Abschluss in Elektronik-, Automatisierungs- und Prozessleittechnik. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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