VW-Budget Car: Preisgrenze von 7500 EUR fast erreicht

3. April 2014

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VW-Manager Demant: Wir schaffen das - Die Entwicklung des VW-Billigautos steht kurz vor dem Durchbruch: Nach Aussage des VW-Managers Hans Demant, der das Projekt „Budget Car" leitet, sind die Kosteneinsparungen so weit fortgeschritten, dass man nur noch einige Hundert Euro vom Zielpreis von 7500 Euro entfernt sei. „Ich bin überzeugt, dass wir das können", sagte Demant der Zeitschrift auto motor und sport. Demant kündigte an, dass es von der Kleinwagen-Limousine rasch Varianten geben wird. „Denn unter 500.000 Autos pro Jahr rechnet sich das nicht", sagte Demant der Zeitschrift. So wird es laut Demant kurz nach Erscheinen des Kleinwagens eine Schrägheck-Variante, einen SUV und einen Van geben. Die Limousine soll Ende 2016, Anfang 2017 in China auf den Markt kommen und soll kurze Zeit später auch in den Asean-Staaten Malaysia, Thailand, Indonesien und Vietnam eingeführt werden.

Allerdings werde es das Budget Car keinesfalls weltweit geben. „Das globale Budget Car gibt es nicht", so Demant. „Die Chinesen wollen einen großen Kofferraum, die Inder fahren eher Kleinwagen." Deshalb werde das Auto keinesfalls nach Indien exportiert.

Um das Kostenziel zu erreichen, musste Demants Arbeitsgruppe die Kosten der Fertigung um 30 Prozent senken. Deshalb wird das Auto nicht in einer modernen VW-Produktionsstätte zusammengebaut, sondern in einem älteren oder gar leerstehenden Werk in China. Zudem wird die Montage des Autos stark vereinfacht. So wird die Außenhaut des Kleinwagens in nur drei Presszügen fertig gestellt. Der Unterboden ist ebenfalls besonders preiswert und wird aus drei Teilen von Hand zusammengeschweißt. Als Plattform dient die alte PQ 35 des Skoda Rapid.

Auch der normale Volkswagen-Vertrieb ist zu teuer. So denkt Demant an ein neues System mit Händlern in kleineren Städten, in denen die VW-Konzernmarken noch nicht so stark vertreten sind. (dpp-AutoReporter)

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