VW Bulli mit Elektroantrieb: Studie geht in Serie

21. August 2017

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Die Studie I.D. Buzz von Volkswagen wird für die Serienproduktion
weiterentwickelt; sie kommt nach dem kompakten Viertürer I.D. im
Jahr 2022 auf die Straße. Mit dem I.D. Buzz und der I.D. Familie
insgesamt zielt Volkswagen vor allem auf die Märkte in Nordamerika,
Europa und China.

Wie bei der zum ‚Showcar des Jahres‘ in Detroit prämierten
Studie werden auch beim Serienmodell die Batterien im Fahrzeugboden
untergebracht. Durch den Elektroantrieb mit seinem geringen
Platzbedarf können Vorderachse und Hinterachse sehr weit auseinander
stehen. Das ermöglicht viel Radstand und kurze Überhänge, was
wiederum dem Innenraum zugutekommt. „Dadurch kann das Auto außen
kurz wie ein kompakter Van sein, aber innen so viel Raum wie ein
Transporter bieten", sagt VW-Markenvorsitzender Dr. Herbert
Diess.

Ebenso Raum für Transportgut: „Neben einer Bus-Variante",
kündigt Nutzfahrzeug-Vorstandschef Dr. Eckhard Scholz an, „wird es
auch den I.D. Buzz Cargo geben, der für einen emissionsfreien
Lieferverkehr steht und als Level-3-Fahrzeug hochautomatisiert
fährt."

Zwischen dem ältesten T1 und dem emotional gestalteten, jüngsten
Bus von Volkswagen werden zum Serienstart mehr als sieben Jahrzehnte
liegen, und doch trägt der I.D. Buzz die Gene des Ur-Ahns in sich:
Er bietet maximale Raumausnutzung auf der Verkehrsfläche eines
Mittelklasse-Pkw.

Die Studie steht mit 4942 mm Länge, 1976 mm Breite und 1963 mm
Höhe für außergewöhnliche Raumdimensionen. Die Serienversion auf
Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) wird viele
Designideen übernehmen und ebenso eine variable Sitzlandschaft,
interaktive Vernetzung und hochautomatisiertes Fahren bieten.

Der Ausbau der e-Mobilität gehört zur Strategie 2025 des
Volkswagen Konzerns, die mehr als 30 reine E-Fahrzeuge bis 2025
vorsieht. (dpp-AutoReporter/wpr)

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