VW Mitarbeiter bringen mehr als 33.000 Verbesserungsvorschläge ein

19. Juli 2013


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Volkswagen in Deutschland haben im ersten Halbjahr dieses Jahres 33.397 Verbesserungsideen eingebracht. Das sind zwei Prozent mehr als zur Halbzeit des Vorjahres. Der Automobilhersteller spart dadurch 63,6 Millionen Euro ein – so viel wie noch nie zuvor in einem Halbjahr – und acht Prozent mehr als in den ersten sechs Vorjahresmonaten.„Die Kreativität und Findigkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ebenso beeindruckend wie die Bestmarke von 33.397 Verbesserungsideen. Der Rekordwert von 63,6 Millionen Euro bei den Einsparungen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres macht deutlich: Die Vorschläge überzeugen durch Qualität, Nachhaltigkeit und Effizienz“, betonte Pirka Falkenberg, Leiterin Konzern-Ideenmanagement, bei der Vorstellung der Halbjahresbilanz 2013 in Wolfsburg.Klaus Schneck, Betriebsrat und Vorsitzender des Ausschusses Ideenmanagement bei Volkswagen, sagte: „Unsere Kolleginnen und Kollegen sind die Experten vor Ort. Niemand im Unternehmen kennt ihr Arbeitsumfeld so gut wie sie. Pfiffige Ideen aus der Belegschaft bringen unser Unternehmen weiter voran. Jede Ideengeberin und jeder Ideengeber trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswagen zu stärken und die Arbeitsplätze an den Volkswagen Standorten zu sichern.“Bis zur Jahresmitte sind an den Standorten Wolfsburg, Braunschweig, Salzgitter, Hannover, Emden und Kassel sowie in Chemnitz und Zwickau 14.582 Verbesserungsideen prämiert worden, ein Plus von fünf Prozent. Diese Vorschläge hat Volkswagen mit Prämien an die Ideengeber von insgesamt rund 11,5 Millionen Euro vergütet, eine Zunahme um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.Kürzlich führte eine Verbesserungsidee zudem zu einer Patentanmeldung: Zwei Mitarbeiter der Aggregateentwicklung haben mit großem Tüftler-Ehrgeiz eine neuartige Kunststoff-Schnellkupplung für Kraftstoffleitungen erfunden, die preiswerter und qualitativ besser ist als die ursprüngliche Lösung mit einem teuren Metallgehäuse. Volkswagen spart mit dieser Mitarbeiteridee nun jährlich rund 700.000 Euro ein. Die patentierte Kunststoffkupplung zeichnet sich durch einen ausgeklügelten Rast- und Löse-Mechanismus sowie ein integriertes Rückschlagventil aus. Das sicherheitsrelevante Bauteil hat alle Labortests und Prüfungen zur Fahrzeugsicherheit, zum Beispiel auf absolute Dichtigkeit, bestanden. Zudem verhindert das Rückschlagventil selbst marginale Durchflussschwankungen in der Kraftstoffleitung, sogenannte Pulsationen. Das verbessert die Akustik im Fahrzeug und erhöht den Fahrkomfort.Ähnlich markante Vorschläge zeichnet das Volkswagen Ideenmanagement als „Idee des Monats“ aus. Die Mitarbeiterzeitung „autogramm“ stellt die Ideengeber dazu vor. „Wir wollen Frauen und Männer motivieren, ihre Ideen einzubringen, damit noch mehr ‚Geistesblitze‘ überspringen – von Team zu Team und von Werk zu Werk“, erklärte Pirka Falkenberg. (Auto-Reporter.NET)

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