VW-Mitarbeiter spenden Lebenszentrum Reinsdorf 4.000 Euro

17. Februar 2011


4.000 Euro von der Volkswagen-Belegschaft in Wolfsburg geht an das Lebenszentrum Reinsdorf, das Menschen mit seelischen Behinderungen und psychischen Erkrankungen berät und betreut. Mit der Zuwendung wird die Anschaffung einer neuen Kücheneinrichtung für den offenen Treffpunkt in der Helmstedter Kontakt- und Beratungsstelle „KommRein“ finanziert.

Klaus Wenzel, Mitglied des Betriebsrats des Werks Wolfsburg und Vorsitzender des Sozialausschusses, anlässlich der Spendenübergabe: „Menschen mit seelischen Behinderungen und Erkrankungen brauchen wie Menschen mit körperlichen und geistigen Handikaps individuelle Hilfe und eine gesellschaftliche Lobby.“ Leopold Paeth vom VW-Personalwesen hob besonders das umsichtige Einbeziehen des Umfeldes der Betroffenen wie der Angehörigen, Arbeitgeber, Ärzte, Betreuer, Behörden und kirchlichen Einrichtungen durch das Lebenszentrum Reinsdorf hervor.

In den vergangenen Jahren haben durchschnittlich mehr als 1.000 Klienten die Helmstedter Kontakt- und Beratungsstelle aufgesucht. "Unsere Beratungen sind kostenfrei, anonym und zeitnah. Wartezeiten wären bei seelischen Erkrankungen ein Hindernis, denn Auslöser sind oft plötzlich eintretende Lebenskrisen wie Scheidungen oder Todesfälle,“ sagt Katrin Bona, Leiterin der Kontakt- und Beratungsstelle. Das Lebenszentrum feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Neben der Wohnanlage Büddenstedt-Reinsdorf werden vier weitere Einrichtungen in den Landkreisen Helmstedt, Salzgitter und Wolfenbüttel betrieben.

Die Mitarbeiter von Volkswagen am Standort Wolfsburg haben im vergangenen Jahr die Rekordsumme von rund 400.000 Euro als Belegschaftsspende gesammelt, die insgesamt 44 sozialen Einrichtungen und Organisationen in Wolfsburg sowie in den Landkreisen Börde (Sachsen-Anhalt), Gifhorn, Helmstedt, Peine und Uelzen zugutekommen. (Auto-Reporter.NET/sr)

   

{ 0 comments… add one now }

Leave a Comment

Previous post:

Next post: