Werder-Trainer will Autobauer BMW verklagen

30. August 2010

Anwälte von Thomas Schaaf, Trainer von Erstligist Werder Bremen, planen nach Informationen von „Spiegel TV“ eine Klage gegen den Münchner Autobauer BMW. Schaaf hatte vor drei Jahren mit Geschäftspartnern zwei BMW-Autohäuser übernommen, doch das Geschäft ging nicht auf. Von einem finanziellen Schaden in Millionenhöhe ist die Rede.

„Jeder Euro, den Sie verlieren, wird Ihnen wehtun. Genauso ist es bei mir auch. Sicherlich habe ich eine andere Situation, dass man das eine oder andere besser überstehen kann, aber trotzdem ärgert man sich“, sagte Schaaf gegenüber „Spiegel TV“. Konkret warf er BMW vor, die Bilanzen der Autohäuser vor dem Kauf geschönt zu haben. Der BMW-Vertriebsmann habe die Zahlen der Stammkunden mehr als doppelt so hoch angegeben, als sie tatsächlich gewesen seien. Diesen Schluss ließen auch interne Papiere zu, die der TV-Redaktion vorlägen, schreibt „Spiegel online“.

Auch sollten Unregelmäßigkeiten beim Vorbesitzer verschwiegen worden sein, der Autohäuser systematisch bei Leasingverträgen betrogen hatte. Der Autobauer gab vor dem Hintergrund der Klage-Androhung keine Stellungnahme ab. (Auto-Reporter.NET/arie)

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