Winterfestmachung

27. September 2013


Was für den einen verlockende Aussichten auf gute Abfahrten über schneebedeckte Pisten, gemütliche Runden in wohlig-warmer Stube oder Spaziergänge im viel besagten Wonder Winterland sind, verlangt unseren fahrbaren Untersätzen Höchstleistung ab: Der Winter ist für die automobile Technik mehr als nur eine vierte Jahreszeit. Um gut gerüstet zu sein und nichts dem Zufall zu überlassen, kann man selbst Hand anlegen. Spezielle Vorkehrungen lässt man aber besser von Profis in der jeweiligen Markenwerkstatt treffen.Ist die Scheibenwaschanlage in Eigenregie mit Frostschutz aufgefüllt, der Ölstand gecheckt, sind die Wischerblätter kontrolliert und gegebenenfalls erneuert und Gummiteile und Türdichtungen gepflegt, damit Eis bei Minusgraden das Öffnen der Türen nicht vereitelt, kommen typische Winterutensilien an Bord. Dazu gehören neben Eiskratzer, Besen, Starthilfekabel, Klappschaufel, gegebenenfalls auch Schneeketten. Auch eine Wolldecken kann im Pannen- oder Staufall gute Dienste leisten. Am „Start" und darum nicht im Fahrzeug, sondern in der Hand- oder Manteltasche (!) sollte stets auch Enteiser-Spray sein.Dem Fachmann überlässt man die restliche „Winterfestmachung". Das gilt für den professionellen Wechsel auf Winterreifen, die, kontrolliert, ausgewuchtet und mit dem richtigen Luftdruck versehen, auf winterlichen Straßen optimale Sicherheit bieten, ebenso wie für die Beleuchtung. Gerade in der dunkelsten Zeit des Jahres lassen sich richtig eingestellte Scheinwerfer und funktionierende Brems- und Rückleuchten besonders schätzen.Zum Profi-Check des Fahrzeugs gehört auch die Fahrzeugbatterie, auf die in den kommenden Monaten eine hohe zusätzliche Belastung zukommt. Vor allem Kurzstreckenbetrieb ist eine Herausforderung, bei der schwache Akkus schnell schlappmachen, denn der Akku hat nur wenig Gelegenheit, sich zu regenerieren. Den Ladezustand sollte ein Fachmann überprüfen, notfalls ist die Batterie auszutauschen. Rundum inspiziert und winterfest, sollten auch knackige Frostmonate dem Fahrzeug nichts anhaben können. Gut vorbereitet, ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite. (Auto-Reporter.NET)

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