Wolfsburg: VW-Mitarbeiter spenden 10.000 Euro an Autismus-Zentrum

7. Januar 2015

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Die Volkswagen-Mitarbeiter am Standort Wolfsburg spenden 10.000 Euro an das Autismus Therapie- und Beratungszentrum. Die gemeinnützige Einrichtung setzt die Spende ein, um dringende Renovierungsarbeiten im vereinseigenen Haus abzuschließen. Die Spende überreichten der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Stephan Wolf, Betriebsrätin Bärbel Behrens-Oelmann und der Personalleiter des VW Wolfsburg, Jörg Maszutt an den Aufsichtsratsvorsitzenden Rainer Schabon sowie an die Geschäftsführerin und Leiterin des Autismus-Zentrums, Steffi Hamann.

Der Verein Autismus Wolfsburg und Umgebung betreut und fördert mit aktuell 23 Mitarbeitern rund 180 Betroffene im Alter von drei bis 48 Jahren sowie deren Familienangehörige aus Wolfsburg und der gesamten Region - aus Braunschweig, Hannover und Salzgitter sowie aus den Landkreisen Börde (Sachsen-Anhalt), Gifhorn, Helmstedt und Wolfenbüttel. Sein Hauptsitz ist in Wolfsburg-Fallersleben. Autismus ist eine schwere Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung des Gehirns. Diese beginnt in frühester Kindheit und führt meist zu einer lebenslangen Behinderung. Autistische Menschen wirken oft abwesend oder abgekapselt und sind eher kontaktscheu. Ihnen fällt es in der Regel schwer, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen.

Die Volkswagen Mitarbeiter am Standort Wolfsburg haben vergangenes Jahr die Rekordsumme von rund 460.000 Euro als Belegschaftsspende gesammelt. Sie kommt insgesamt 44 gemeinnützigen Einrichtungen und karitativen Organisationen in Wolfsburg und in den Landkreisen Börde (Sachsen-Anhalt), Gifhorn, Helmstedt, Peine, Uelzen sowie Wolfenbüttel zugute. Damit werden langfristige Projekte finanziert sowie dringend benötigtes Büro- und Arbeitsmaterial beschafft. (dpp-AutoReporter/wpr)

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