Yokohama auf dem Weg zum 100-Prozent-Recycling

1. November 2010


Auch Reifenhersteller Yokohama hat sich Umweltschutz auf seine Fahne geschrieben, und das nicht nur in den Werken, in denen Reifen produziert werden. Erstmals erreichen nun zwei Fabriken des Herstellers außerhalb Japans die „complete-zero-emissions“-Standards. Es handelt sich zum einen um die YOKOHAMA HAMATITE (Hangzhou) Co., Ltd., ein Produktions- und Vertriebsunternehmen für Windschutzscheibendichtstoffe, und zum anderen um YOKOHAMA Hoses & Coupling (Hangzhou) Co., Ltd., Hersteller von Hydraulikschläuchen für Baumaschinen. Beide Firmen haben ihren Sitz in China.

„Complete zero emissions“ bedeutet bei Yokohama, dass kein Müll ohne vorherige weitere Nutzung direkt deponiert wird. Dazu hat das Unternehmen die Firmengelände vor Ort ebenso geprüft wie alle an den Entsorgungsprozessen beteiligten Subunternehmen. Die Vorstufe dieses ehrgeizigen Standards, „zero emissions“, sieht vor, dass weniger als ein Prozent der Abfälle direkt deponiert werden. Am Erreichen dieser Stufe haben sowohl YOKOHAMA HAMATITE als auch Hoses & Coupling seit Oktober 2008 gearbeitet.

Im Heimatland des Unternehmens haben alle acht eigenen Produktionsstätten den „complete-zero-emissions“-Status bereits im März 2006 erreicht, seit Ende des Geschäftsjahres 2009 werden Abfälle ferner zu 100 Prozent recycelt. Bei den ausländischen Produktionsstandorten soll die Zertifizierung nach „complete zero emissions“ zum Ende des Geschäftsjahres 2011 abgeschlossen sein. Erreicht haben dies bereits die zentralen Produktions- und Vertriebsfirmen für Pkw-Reifen auf den Philippinen und in China, die YOKOHAMA Tire Philippines Inc. und die Hangzhou YOKOHAMA Tire Co., Ltd. (Auto-Reporter.NET/arie)

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Jan November 2, 2010 um 12:03

Das ist schon eine super Sache für die Umwelt – die Frage ist allerdings inwieweit die Standards eingehalten werden.

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